▸ Blaufränkisch von der Riede Hochberg, 40 Tage auf der Maische und 30 Monate im 500-Liter-Fass, tief in der Frucht und salzig im langen Abgang.
Im Glas ein dunkles Rubingranat mit tiefem Kern und violetten Reflexen. Das Bukett ist ausgeprägt, Brombeere und Kirsche, frische rote Waldbeeren und ein Hauch Weichsel, dazu Kakao, Brombeerkonfit und eine Spur Blutorange. Florale Töne liegen darüber.
Am Gaumen ist er gehaltvoll und engmaschig. Vollreife Herzkirschen, eine feine Säure und ein feinkörniges, tragendes Tannin halten ihn in Spannung, etwas Nougat rundet ab. Der Abgang ist salzig und beeindruckend lang, die Tiefe verspricht viele gute Jahre.
Tief und engmaschig, mit Kirsche, Kakao und einem salzigen Ende.
Trinkreife bis 2040, bei guter Lagerung auch länger.
Angabe aus dem Datenblatt des Weinguts zum Jahrgang 2022.
Die Riede Hochberg ist nach Süden und Südwesten geneigt. Oben liegen mittelschwere bis schwere kalkhaltige Lehmböden, darunter Kalksandstein. Die Blaufränkisch-Reben sind 25 Jahre alt, gelesen wurde am 10. Oktober 2022 von Hand.
Die Beeren gären spontan in offenen 500-Liter-Holzbottichen, der Hut wird per Hand untergetaucht. 40 Tage bleibt der Wein auf der Maische, nach dem Pressen reift er 30 Monate in 500-Liter-Fässern. Gefüllt wurde im Dezember 2025.
Riede Hochberg · Spontangärung · 500-Liter-Fass
Der Name kommt von der Riede Hochberg, geschrieben wird er klein und mit c. Gesellmann gibt diesem Blaufränkisch Zeit wie kaum einem anderen Wein, 40 Tage auf den Schalen und zweieinhalb Jahre im Holz. Das Ergebnis ist ein Wein mit Kraft, der trotzdem fein bleibt.
▸ Zweieinhalb Jahre Geduld für einen Blaufränkisch.
97 Falstaff-Punkte, dazu 98+ A la Carte, 95 Gault Millau und fünf Sterne bei Vinaria.
„Intensive frische rote Waldbeerenfrucht, ein Hauch von Weichseln, Brombeerkonfit, Aranzini. Saftig, vollreife rote Herzkirschen, tragende Tannine, salziger Touch, große Länge, sicheres Reifepotenzial.“
Wertung ohne vorliegende Notiz.
Angabe des Hauses auf der Auszeichnungsseite.
Wertung ohne vorliegende Notiz.
Angabe des Hauses auf der Auszeichnungsseite.
Höchstwertung, ohne vorliegende Notiz.
Angabe des Hauses auf der Auszeichnungsseite.
Sinngemäß gekürzt. Alle Wertungen gelten dem Jahrgang 2022, die Fassprobe steht in den More Facts.
Drei Gänge nach den Empfehlungen des Weinguts.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken |
| Jahrgang | 2022 |
| Herkunft | Burgenland, Österreich |
| Rebsorte | Blaufränkisch |
| Alkoholgehalt | 14,5 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Trinkreife | 2025 bis 2040 |
| Serviertemperatur | 16 bis 18 °C |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weingut Gesellmann GmbH, Langegasse 65, 7301 Deutschkreutz, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Lage | Riede Hochberg, Süd und Südwest, kalkhaltiger Lehm über Kalksandstein |
| Lese | 10. Oktober 2022, von Hand |
| Vinifizierung | Spontangärung in offenen 500-l-Holzbottichen, 40 Tage auf der Maische |
| Ausbau | 30 Monate 500-l-Holzfässer, gefüllt im Dezember 2025 |
| Analyse | Restzucker 1,3 g/l, Säure 7,1 g/l |
| Bewertung | 97 Falstaff, Peter Moser (25.11.2025), Jahrgang 2022 |
| Weitere Falstaff-Wertung | 96 bis 98, Fassprobe (30.06.2025), Jahrgang 2022 |
| Bewertungen, Angabe des Hauses | Falstaff Rotwein Guide 2026 97, A la Carte 2026 98+, Gault Millau 2026 95, Vinaria 2025/26 5 Sterne, Decanter World Wine Awards 2026 Silber |
| Größen | 0,75 l bis Methusalem 5 l |
| Erzeuger | Gesellmann, Deutschkreutz |
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