▸ Neun Botanicals, die vor dem Brennen einen ganzen Tag im Alkohol ziehen, gebrannt in Kennington, mitten in London.
Der Geschmack ist bemerkenswert klar. Vorn steht ein kräftiger Wacholder, frisch und lebendig, und gleich daneben starke Zitrusnoten. Die Zitronenschale bringt eine scharfe, knackige Frische, die Orangenschale eine bittere Zitrusseite. Der Koriander öffnet Töne von Ingwer, Salbei und Zitrone, die Iriswurzel einen blumigen Hauch Veilchen.
Darunter gibt die Angelikawurzel Holz und Würze, die Angelikasamen eine florale, fast hopfige Note. Die Mandel legt einen Anflug Marzipan und sanfte Würze dazu, das Süßholz eine bittersüße Tiefe. So entsteht ein vielschichtiger Gin, der trotzdem in perfekter Balance bleibt und jedem Tonic Rückgrat gibt.
Wacholder vorn, kräftige Zitrusnoten daneben und ein bemerkenswert klarer Geschmack.
Mit Tonic und einer Zitronenscheibe, oder als Martini, in dem sein klarer Wacholder die Hauptrolle spielt.
Alle neun nach dem Rezept von James Burrough.
Nach dem Rezept von James Burrough aus dem 19. Jahrhundert ziehen die neun Botanicals 24 Stunden im Alkohol, bevor gebrannt wird. Daraus entsteht ein vielschichtiger und doch ausgewogener Gin. Die Orangen für die Schalen werden von Hand gepflückt.
Gebrannt wird in Kennington, südlich der Themse. Dorthin zog Beefeater 1958, auf das Gelände einer früheren Essiggurkenfabrik für das Militär. In der Brennerei stehen viktorianische Brennblasen, die frischen Botanicals lagern in einem eigenen Raum. Beefeater ist der einzige historische Dry Gin, der noch in London gebrannt wird.
London Dry Gin · 24 Stunden Mazeration · Gebrannt in London
1863 kaufte der Apotheker James Burrough für 400 Pfund eine Brennerei in Chelsea. Er brannte dort Liköre, Fruchtgins und Punsch, 1876 kam Beefeater zur Welt. Sein Rezept gilt bis heute, die Botanicals ziehen einen ganzen Tag, bevor die Brennblase angeheizt wird. Seit 1995 ist Desmond Payne im Haus, unter seiner Aufsicht entsteht der Gin heute.
▸ Der London Dry, der wirklich aus London kommt.
James Burrough kauft die Brennerei in Chelsea.
Beefeater entsteht.
Umzug nach Kennington, wo bis heute gebrannt wird.
Du hältst den London Dry Gin in der Literflasche.
91 Falstaff-Punkte für den klassischen London Dry.
„Sehr klassisch in der Nase, ein typischer London Dry Gin. Neben dem markanten Wacholder schlichte Zitrus- und Kräuternoten. Am Gaumen herb und schlank, im Abgang ein Hauch Pfeffer.“
Sinngemäß aus dem Englischen übertragen. Verkostet wurde die 0,7-Liter-Flasche, der Gin in der Literflasche ist derselbe.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers empfohlen.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | London Dry Gin |
| Herkunft | London, England, Vereinigtes Königreich |
| Botanicals | Wacholder, Zitronenschale, Orangenschale, Mandel, Angelikawurzel, Angelikasamen, Koriandersamen, Iriswurzel, Süßholzwurzel |
| Alkoholgehalt | 40 % vol |
| Nennfüllmenge | 1,0 l |
| Allergene | Keine angegeben |
| Verantwortliches Unternehmen | Chivas Brothers International Limited, Kilmalid, Stirling Road, Dumbarton, G82 2SS, Vereinigtes Königreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Herstellung | Botanicals 24 Stunden mazeriert, danach destilliert |
| Brennerei | Kennington, London, seit 1958 |
| Brennwert | 221 kcal / 916 kJ je 100 ml, aus dem E-Label des Erzeugers |
| Cocktails des Hauses | Gin & Tonic, Martini, Negroni, Bramble, Tom Collins, White Lady |
| Bewertung | 91 Falstaff (19.10.2017, 0,7 l) |
| Auszeichnungen, Angabe des Hauses | Gold bei den Gin Masters von The Spirits Business, Silber bei World Gin Awards, San Francisco World Spirits Competition, ISC, Gin Masters und IWSC, Bronze bei den World Gin Awards, alle 2021 und 2022 |
| Erzeuger | Beefeater Distillery, London |
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