▸ Drei Winzerfamilien, ein Rotwein aus Horitschon, 30 Monate im 500-Liter-Fass und mit Heidelbeere, Cassis und Nougat im Glas.
Die Farbe ist jugendlich, zum Rand hin leicht gereift. In der Nase komplexe Frucht, Heidelbeere, Kirsche und Cassis, dazu Nougat und leicht röstige Töne. Am Gaumen ist er kräftig und trotzdem ausgewogen, er trinkt sich leichter, als seine Dichte vermuten lässt. Im Finish packt ein festes, feinkörniges Tannin zu, im Nachhall bleiben Zedernholz und Cranberry. Ein Rotwein mit Kraft, der Luft und ein großes Glas mag.
Kräftig und fein, mit Cassis vorn und Zeder ganz am Ende.
Öffne ihn eine Stunde vorher, dann zeigt er seine ganze Frucht.
Die Anteile für 2020 sind nicht veröffentlicht.
Die Trauben kommen aus dem Mittelburgenland rund um Horitschon, aus bis zu 65 Jahre alten Weingärten. Im Norden geben karge Schieferböden Eleganz und Frische, tiefer gelegene, schwere Lehm- und Lössböden bringen Kraft und Fülle. Zu den großen Lagen zählen Hochäcker, Kirchholz und Dürrau.
Der Jahrgang 2020 gärte spontan im 500-Liter-Bottich und reifte danach 30 Monate in teilweise neuen 500-Liter-Fässern. Vinifiziert wird in der Obhut der drei Familien Szemes, Pichler und Tement, ausgebaut im Arachon-Reifekeller in Pinkafeld. Mit 1,2 Gramm Restzucker ist er trocken, die Säure liegt bei 5,6 Gramm.
Mittelburgenland · Spontangärung · 500-Liter-Fass
Mitte der 1990er Jahre taten sich drei Winzer aus drei Gebieten zusammen, Tibor Szemes, F. X. Pichler und Manfred Tement. Ihre Anfangsbuchstaben stehen im Namen, Arachon ist der mittelalterliche Name von Horitschon. Vorbild waren die großen Rotweine Frankreichs, das Ziel ein österreichischer Rotwein in einer Menge, die auch für die Welt reicht.
▸ Drei Handschriften, ein Etikett.
Szemes, Pichler und Tement beschließen den gemeinsamen Rotwein.
Der erste Arachon, Jahrgang 1996, kommt nach zwei Jahren Reife auf den Markt.
Mehr als 1,5 Millionen Flaschen später hältst Du den Jahrgang 2020 in der Hand.
95 Punkte von A la Carte für den Jahrgang 2020.
„Jugendliche Farbe, leicht gereifter Rand, komplexe Fruchtnoten, Heidelbeere, Kirsche, Cassis, Nougat, leicht röstige Noten, kräftiger Wein, ausgewogener Trinkfluss, festes, feinkörniges Tannin im Finish, zedrige Noten und Cranberry im Nachhall.“
Angabe des Hauses.
Eine Falstaff-Wertung für 2020 fand sich nicht, ältere Jahrgänge stehen in den More Facts.
Drei Gänge nach der Empfehlung des Hauses.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken |
| Jahrgang | 2020 |
| Herkunft | Burgenland, Österreich |
| Rebsorten | Blaufränkisch, Cabernet Sauvignon, Merlot |
| Alkoholgehalt | 13,5 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Trinkreife | 2025 bis 2042 |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weinhof Szemes KG, Weinhoferplatz 5-7, 7423 Pinkafeld, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Ausbau | Spontangärung im 500-Liter-Bottich, 30 Monate im teilweise neuen 500-Liter-Fass |
| Analyse | 13,5 % vol, 1,2 g/l Restzucker, 5,6 g/l Säure |
| Verschluss | Naturkork |
| Boden | Schiefer, Lehm, Löss |
| Bewertung | 95 A la Carte, Willi Balanjuk (Jahrgang 2020), Angabe des Hauses |
| Frühere Jahrgänge | Falstaff 92 bis 94 für den Jahrgang 2017 (12.06.2019) |
| Erzeuger | Arachon T.FX.T, Pinkafeld |
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