▸ Das Flaggschiff vom steilsten Hang der Ried Bärnreiser, 28 Monate auf der Hefe und heute mit den ersten Reifenoten.
Im Glas ein tiefdunkles Rubingranat mit violetten Reflexen und einem zarten ockerfarbenen Rand, der erste Hinweis auf seine Reife. In der Nase ein Hauch Zedernholz und tabakige Würze, schwarze Beeren, Cassis und Lakritze, mineralisch unterlegt, im Hintergrund feine Orangenzesten.
Am Gaumen ist er komplex und stoffig, rote Herzkirschen, saftiges Waldbeerkonfit und reife Zwetschken. Die Tannine sind fein und präsent, salzige Nuancen begleiten den Abgang. Der Nachhall ist süß nach Frucht und hat eine tolle Länge. Ein großer Rotwein, der jetzt sein Gleichgewicht gefunden hat.
Zeder, Cassis, Salz, und ein Nachhall, der nicht enden will.
Gefüllt im März 2021, großes Zukunftspotenzial bis 2038, Angabe des Weinguts.
Anteile aus dem Datenblatt des Weinguts zum Jahrgang 2018.
Die Trauben stammen vom steilsten Abhang der Parzelle in der Ried Bärnreiser, von bis zu 50 Jahre alten Reben, biologisch und mit biodynamischen Präparaten gepflegt. Gelesen wurde Anfang Oktober 2018 mit strengster Auslese von Hand, der Ertrag lag bei nur rund 22 Hektolitern je Hektar.
Natürliche Hefen vergoren den Most im Mikro-Holzgärständer bei höchstens 32 °C, 32 bis 36 Tage stand er auf der Maische. Der Säureabbau lief spontan in Holzfässern und Tonneaus. Geklärt und gereift wurde durch 28 Monate Sedimentation auf der Hefe, im März 2021 kam er in die Flasche.
Ried Bärnreiser · Natürliche Hefen · Bio
Die Reserve gibt es nur in den allerbesten Jahren. Kargster Boden, bis zu 50 Jahre alte Reben, kleinbeerige Trauben und der steilste Hang der Ried Bärnreiser ergeben extrem wenig Wein. Dieses bisschen wird in Mikrovinifikation ohne Technik, Zusätze und Filtration ausgebaut, als Quintessenz der Lage. Lange war das Flaggschiff des Hauses gar nicht zu haben.
▸ Kommt nur in den besten Jahren vor, 2018 war eines davon.
99 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2018, dazu A la Carte, Gault&Millau und Vinaria.
„Ein Hauch von Zedernholz, tabakige Würze, schwarze Beeren, Nuancen von Cassis und Lakritze. Komplex, stoffig, rote Herzkirschen, salzige Nuancen im Abgang, süßer Fruchtnachhall, tolle Länge.“
Peter Moser.
Wertung ohne veröffentlichte Notiz.
Angabe des Hauses auf der Seite des Jahrgangs 2018.
Wertung ohne veröffentlichte Notiz.
Angabe des Hauses auf der Seite des Jahrgangs 2018.
Wertung ohne veröffentlichte Notiz.
Angabe des Hauses auf der Seite des Jahrgangs 2018.
Falstaff gekürzt im Original, die Fassprobe vom Juli 2021 steht in den More Facts. A la Carte, Gault&Millau und Vinaria sind Angaben des Hauses zum Jahrgang 2018.
Wild, Lamm und reifer Käse als Empfehlung des Weinguts, von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken |
| Jahrgang | 2018 |
| Herkunft | Carnuntum, Ried Bärnreiser, Niederösterreich, Österreich |
| Rebsorten | 60 % Merlot, 30 % Blaufränkisch, 10 % Zweigelt |
| Alkoholgehalt | 14,2 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Trinkreife | bis 2038 |
| Serviertemperatur | 16 bis 18 °C |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weingut Philipp Grassl GmbH, Am Graben 4 und 6, 2464 Göttlesbrunn, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Lese | Strengste Auslese von Hand, Anfang Oktober 2018, rund 22 hl je Hektar |
| Ausbau | Natürliche Hefen im Mikro-Holzgärständer bis 32 °C, 32 bis 36 Tage Maische, spontaner Säureabbau in Holzfässern und Tonneaus, 28 Monate auf der Hefe, gefüllt im März 2021 |
| Analyse | 5,6 g/l Säure, 1,2 g/l Restzucker, trocken |
| Bewertung | 99 Falstaff (21.11.2021), Fassprobe 94 bis 96 (09.07.2021), Jahrgang 2018 |
| Bewertungen, Angabe des Hauses | A la Carte 97, Gault&Millau 18,5/20, Vinaria 5 Sterne, Jahrgang 2018 |
| Bio | Kontrollstelle AT-BIO-402 |
| Weingut | Weingut Philipp Grassl, Göttlesbrunn |
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