Gin Sul | DE, Hamburg, Altona
Auf dem Tonkrug steht Saudade — Sehnsucht, Fernweh und Wehmut zugleich.
In einem zur Adega umgebauten Schuppen am Rand von Lissabon verliebte sich Stephan Garbe in Portugal. Er kündigte seine Anstellung, lernte das Brennen bei einem Fachmann und richtete in Hamburg-Altona eine kleine Manufaktur ein — daraus wurde der erste Hamburger Gin.
Neben Klassikern wie Wacholder, Zitrusschalen, Koriander, Kardamom und Lavendel kommen Zimt, Ingwer, Rosmarin und vor allem die Lack-Zistrose hinein — eine Pflanze, die an der Atlantikküste der Westalgarve zwischen Wacholderbüschen wächst. Abgefüllt wird in 500-Milliliter-Tonkrüge. Darauf steht Saudade: jenes portugiesische Wort für Sehnsucht, Fernweh und Wehmut, für das es im Deutschen keines gibt. Und ein Elbdampfer — dieselbe Art Fähre, die auch von Lissabon nach Cacilhas übersetzt.
Ein Wort, für das es im Deutschen keine Entsprechung gibt.
– zu Saudade auf dem Krug
Hamburger Gin mit portugiesischem Heimweh. Harzig. Zitrisch. Sehnsüchtig.
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