Gold 999.9 | FR, Elsass
Gebrannt wird in einer goldenen Blase, die Bauarbeiter im Elsass ausgruben.
Der Überlieferung nach stießen Bauarbeiter Anfang des 20. Jahrhunderts im Elsass auf eine goldene Brennblase. Man hielt sie für wertlos und verkaufte sie rasch weiter. Der Käufer, ein Brenner, setzte darin einen Gin an und nannte ihn Gold 999.9 — nach dem Feingehalt reinsten Goldes.
Die Rezeptur ist seither unverändert, und gebrannt wird noch immer in derselben Blase. Darin stecken Mandarine, Mandel, Ingwer, Veilchen, Koriander, Engelwurz, Zimt, Enzian, Mohn — und natürlich Wacholder. Erzeugt wird er in der elsässischen Brennerei Paul Devoille, die seit 1859 besteht.
Der einzige Gin, der aus einer goldenen Blase kommt.
– Elsass
Ein Gin, der eher nach Mandarine schmeckt als nach Wacholder. Weich. Fruchtig. Mandelig.
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